Zirbeldrüse

Zirbeldrüse

Beitragvon Damonenbraut am 31. Okt 2009 13:46

Die Zirbeldrüse
Zirbeldrüse, lat. glandula pinealis
Früher hielt man die Zirbeldrüse für den Sitz der Seele / Das dritte Auge


Bild zum Thema: http://www.ipn.at/pic/ALH.jpg


Lage im Gehirn
Die Zirbeldrüse ist ein kleines Organ im Gehirn. In der Zirbeldrüse wird das Hormon Melatonin produziert. Diese Hormonproduktion findet überwiegend Nachts statt. Über das Melatonin wird der Schlafwachrhythmus des Körpers gesteuert.
Die Zirbeldrüse hat mehrere synonyme Bezeichnungen:

Corpus pineale
Epiphysis
Apophysis cerebri,
Glandula pinealis;
engl.: pineal gland

Die Zirbeldrüse besteht zum größten Teil aus sekretorischen Nervenzellen und Gliazellen. In das Gewebe der Zirbeldrüse sind oft konzentrisch geschichtete, verschieden große Kalkkonkremente eingebaut. Diese Konkremente werden auch als Hirnsand bezeichnet und sind im Röntgenbild des Schädels in der Mittellinie sichtbar.

Die Zirbeldrüse liegt im Kopf an der Hinterwand des III. Ventrikels über der Vierhügelplatte.
In früheren Zeiten wurde fälschlicherweise die Zirbeldrüse als Schnittstelle zwischen Gehirn und Geist angesehen (René Descartes).
Manche Anhänger des Diskordianismus behaupten, die Zirbeldrüse diene zur Kontaktaufnahme mit der Göttin Eris.

Melatonin
fördert den Schlaf und ist auch zu großen Teilen für die Schlafqualität mitverantwortlich. Es wirkt gegen Schlaflosigkeit, kurbelt das Immunsystem an und wirkt antioxidativ gegen freie Radikale (diese Wirkung entfaltet es vor allem auch im Gehirn). Melatonin hat einen günstigen Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System. Die Produktion von Melatonin nimmt mit zunehmenden Alter drastisch ab.
Der Melatoninspiegel hat seinen Höhepunkt in der Kindheit. Während der Jugend fällt der Melatoninspiegel langsam ab und löst eine Erhöhung von anderen Hormonen aus, die dafür dem Körper signalisieren, dass er in die Pubertät kommt.
Während wir altern, nimmt unser Melatoninspiegel weiter ab, wobei der steilste Abfall ungefähr vom 50sten Lebensjahr an eintritt. Mit 60 produziert unsere Zirbeldrüse nur noch halb so viel Melatonin wie mit 20. In dem Maß, wie der Melatoninspiegel absinkt, beginnen sich teilweise ernstzunehmende Zeichen des Alterns zu zeigen. Eine Stimulation der Zirbeldrüse erfolgt über das PcE-Training (Energiefluss) und durch die Aktivierung von Schilddrüse und Nebenniere. Diese Aktivität der drei Drüsen (Geschlechtsdrüsen, Nebennieren und Schilddrüse) bringt die anderen Körperdrüsen zur Harmonisierung. Sie ziehen mit ihrer Aktivierung nach und werden so in ein harmonisches Gleichgewicht gebracht. Da das Drüsensystem kybernetisch vernetzt arbeitet, kommt es (wenn mehrere Drüsen harmonisch arbeiten) zu einem weitgehenden Ausgleich im System.

Die Zirbeldrüse (Epiphyse) könnte das dritte Auge sein
Bericht von: Prof. Lili Feng et al

Durch die Anatomie in der modernen Medizin wird bereits festgestellt, dass die vordere Hälfte der Zirbeldrüse die vollständige organische Struktur eines menschlichen Auges besitzt. Weil sie innerhalb des Schädels ist, wurde sie für ein degeneriertes Auge gehalten. Ob es ein degeneriertes Auge ist, darüber behalten wir uns im Kultivierungskreis noch die Meinung vor. Aber immerhin hat die moderne Medizin bereits erkannt, dass es an dieser Stelle mitten im Kopf des Menschen ein Auge gibt. Der Kanal, den wir öffnen, führt gerade zu dieser Stelle, das stimmt genau mit der Kenntnis der modernen Medizin überein.

In den letzten Jahren entdeckten die Wissenschaftler allmählich, dass die Zirbeldrüse von Säugetieren lichtempfindlich ist. Jedoch wurde gedacht, dass die Zirbeldrüse von Säugetieren anders als die Zirbeldrüse anderer Wirbeltiere nicht direkt lichtempfindlich ist. Melatonin (ein Hormon), das Hauptprodukt der Säugetierzirbeldrüse wirkt als ein körperinterner Repräsentant der Nachtzeit. Während Licht-Dunkel-Zyklen, die mit einer Zunahme der dunklen Zeit und einer Abnahme der hellen Zeit einhergehen, ist die Sekretion von Melatonin gesteigert.

Die Lichtinformation erreicht die Zirbeldrüse über einen polysynaptischen Weg, der in der Netzhaut beginnt und die suprachiasmatische Regionen des Hypothalamus passiert. In herkömmlichen Theorien wird angenommen, dass die Stäbchen- und Zapfenrezeptoren (beides Sinneszellen) in der Netzhaut alleine für die Aufnahme der Lichtinformation verantwortlich sind. In der Vergangenheit wurde angenommen, dass die Unterdrückung der Melatoninausschüttung der Zirbeldrüse ebenfalls über diesen herkömmlichen Mechanismus funktioniert.

Da die Zirbeldrüse im Schädel verborgen ist, ist es schwer, sich vorzustellen, dass sie in der Lage ist direkt auf Licht zu reagieren. Selbst wenn die Zirbeldrüse lichtempfindlich wäre, ist es aufgrund der Existenz von Lichtsinneszellen in der Netzhaut sehr schwer diese Hypothese in zu testen.






Quellen:

http://www.orthopedia-shop.de/glossar/l ... beldr%FCse

http://www.ipn.at/ipn.asp?BZH



Weitere interessante Links:

http://de.wikibooks.org/wiki/Zirbeldr%C3%BCse

http://de.wikipedia.org/wiki/Zirbeldr%C3%BCse
Damonenbraut
 

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